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Martina Steinschaden

Martina Steinschaden

Wenn der Körper ohne Seele weiterläuft – was dann?

  • Martina
  • 15. Mai
  • 3 Min. Lesezeit

Was geschieht, wenn wir nur noch als Körper durch die Welt laufen –

ohne bewusste Verbindung zu Seele und Geist?

Ich lade dich ein, hinzuspüren, ob du dich in diesen Zeilen wiedererkennst. 


Was geschieht, wenn der Körper von Seele und Geist abgeschnitten ist? 


Viele Menschen leben heute so, dass sie sich fast nur noch als „Mensch mit Körper“ wahrnehmen.

Sie funktionieren, sie gehen arbeiten, sie erledigen ihren Alltag – doch ihre Seele und ihr Geist

sind dabei unterdrückt oder gar nicht mehr im Bewusstsein. 


Wenn Schmerzen oder Unwohlsein auftauchen, wird meist nur der Körper behandelt.

Es wird geschaut: 


Wo tut es weh? 

Was kann man dagegen tun? 

Welche Tablette, welche Therapie, welche Methode? 


Doch wie fühlt sich ein Körper, der ohne seine Seele und ohne seinen Geist unterwegs ist? 


Wenn der Körper ohne Seele weiterläuft


Vielleicht kennst du dieses Bild:


 Der Körper wandelt wie ein Zombie durch die Welt. Er bewegt sich, er macht mit,

er versucht sich anzupassen – aber innerlich fühlt sich nichts wirklich stimmig an.

Du fühlst dich nicht verstanden, nicht zugehörig.

Du spielst eine Rolle, die irgendwie nicht deine ist. 


Die fehlende Verbindung zu Seele und Geist kann krank machen. 


Die Psyche meldet sich. 


Etwas in dir schreit – aber du und dein Körper versteht diese Sprache (noch) nicht. 


Vielleicht hast du das Gefühl, ein Versuchskaninchen zu sein. 


Es wird versucht, deine Psyche „ruhigzustellen“. 


Der Hilfeschrei deines Innersten soll weggeschaltet werden. 


Doch was kommt dabei wirklich heraus? 

Hat es dir wirklich geholfen? 

Oder ist nur etwas leiser geworden, das eigentlich gehört werden möchte? 


Vielleicht kennst du diesen Zustand: 

  • Du kennst dich selbst nicht mehr aus. 

  • Du bist gefangen in einem Schmerz, den niemand versteht – nicht einmal du selbst. 

  • Deine Gedanken kreisen darum, dass dich niemand wirklich sieht: 

    „Niemand versteht mich.

    "Niemand weiß, wie es mir geht.“ 


Es ist ein einziges Durcheinander. 


Du versuchst nur irgendwie durch den Tag zu kommen. 


Du weißt nicht, wie du mit dir und deinen Gefühlen umgehen sollst. 


Und auch dein Umfeld weiß nicht, wie es mit dir umgehen soll. 

So entsteht ein großes Unverständnis – für dich selbst und für die anderen. 


Wie auch? 


Wenn du dich selbst nicht verstehst, wie sollen es dann andere können? 


Doch der Mensch ist nicht nur Körper. Du bist so viel mehr. 


Wir sind nicht hier, weil wir es „müssen“, wie viele glauben. 


Wir sind hier, weil wir es wollten. 


Weil unsere Seele sich entschieden hat, diese Erfahrung zu machen. 


Vielleicht magst du dir ein paar Fragen stellen: 


  • Wo in meinem Leben funktioniere ich nur noch – ohne wirklich da zu sein? 

  • Wo spüre ich, dass mein Körper etwas ausdrückt, was meine Seele nicht sagen darf? 

  • Wo unterdrücke ich meine wahren Gefühle, meine innere Wahrheit, mein Seelenlicht? 


Wie lange möchtest du deinen Geist und deine Seele – dein wahres Sein – noch unterdrücken? 


Wann darf dein Seelenlicht endlich wieder strahlen? 


Wann darfst du dich wieder als das erleben, was du wirklich bist: Körper, Seele und Geist –

in Verbindung. 


Vielleicht ist genau jetzt der Moment, in dem du beginnst, deinem Innersten zuzuhören. 


Sanft. Ohne Druck. 


Nur mit der ehrlichen Bereitschaft, dich selbst wieder zu fühlen. 


Vielleicht ist es Zeit, dir ehrlich einzugestehen, dass du so nicht mehr weiterleben möchtest. 


Nicht mehr nur funktionieren. 


Nicht mehr nur „irgendwie durch den Tag kommen“.

 

Du darfst mehr wollen – für dich. 


Mehr als ein fremdbestimmtes Leben. 


Mehr als ein Körper, der sich leer und müde anfühlt. 


Du darfst dir erlauben, Fragen zu stellen: 


  • Was, wenn mein Leben anders aussehen darf, als ich bisher dachte? 

  • Was, wenn meine Seele mir schon lange Zeichen schickt –

    und ich jetzt beginne, sie ernst zu nehmen? 

  • Was, wenn ich mir erlaube, mein Seelenlicht wieder zu spüren? 


Du musst heute nichts „Großes“ entscheiden. 


Vielleicht reicht es für jetzt, dir selbst leise zu sagen: 


„Ich bin bereit, mich wieder zu fühlen.“ 


Alles Weitere darf Schritt für Schritt kommen. 

 
 
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